AKTUELLES


von Jürgen Chrobog,

 

deutscher Botschafter in USA und Staatssekretär des Auswärtigen a. D.

und Präsident des Europäischen Senats-Politik der Verbandsgruppe Wir Eigentümerunternehmer,

Vorsitzender a. D. der BMW-Stiftung Jürgen Chrobog 

Was bedeutet der Sieg von biden für deutschland?

von Jürgen Chrobog,

deutscher Botschafter in den USA und Staatssekretär des Auswärtigen a.D.,

Präsident des Europäischen Senates-Politik der Wir Eigentümerunternehmer,

Partner Berlin Global Advisors, Beraterstab Consileon Business Consultancy, Karlsruhe

 

Erst die gute Nachricht: Der Wahlsieg von Biden wird für die internationale Politik

und Wirtschaft zu einer gewissen Beruhigung führen – außer Trump läuft Amok

und geht, unterstützt durch seinen Anwalt Rudi Giuliani, durch alle Instanzen. Da er

aber erste Prozesse bereits mangels ausreichender Beweisführung verloren hat und

sein Unterstützerkreis immer kleiner wird, und da auch die Republikanischen

Gouverneure sich die Behauptung verbeten haben, in ihren Staaten hätte es

Fälschungen gegeben, sind seine Chancen nicht groß. Selbst sein Lieblingssender

geht in Deckung.

 

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COVID -

DIFFERENZIERTES VORGEHEN BEI BESCHRÄNKUNGEN NOTWENDIG

Wir Eigentümerunternehmer« lehnen schärferen Lockdown ab 

 

Wenn wir die Situation und die Vorgehensweisen in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern betrachten, zum Beispiel USA, Frankreich, Belgien, Tschechien etc., so erkennen wir an, dass die Maßnahmen von Bund, Ländern und Kommunen insgesamt wirksam waren, um die Ausbreitung und die Folgen des Virus bei uns unter Kontrolle zu halten. Kreative und verantwortungsvolle Unternehmerinnen und Unternehmer und Bürger haben einen sehr anerkennenswerten Beitrag dazu geleistet.

 

Die Verbandsgruppe »Wir Eigentümerunternehmer « hat die Bundesregierung und die Länder im Vorfeld der neuen Maßnahmen zum November aufgefordert, zurückhaltend und differenziert mit den Maßnahmen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus vorzugehen, insb. mit Lockdown-Maßnahmen und auch Leitlinien des Grundgesetzes zu beachten.

 

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Finanzierungsklima:

Unternehmen gut gerüstet vor der Krise

Zusammen mit der KfW-Mittelstandsbank und anderen Mittelstandsverbänden haben wir auch in diesem Jahr wieder unsere Mitglieder zur aktuellen Finanzierungssituation und ihren Finanzierungsgewohnheiten befragt. Bereits seit 2001 wird diese gemeinsame Untersuchung durchgeführt, die ermittelt, was bei diesen Themen in der betrieblichen Praxis gut läuft und wo es hakt, um dann der Politik Handlungsempfehlungen geben zu können. 

 

Die Befragung erfolgte Anfang des Jahres bis zum März und überschnitt sich somit mit dem Ausbrechen der Corona-Pandemie und den in der zweiten Märzhälfte eingeführten Eindämmungsmaßnahmen. Die Ergebnisse zeichnen daher ein gutes Bild der Situation der Unternehmen zu dem Zeitpunkt, zu dem sie mit der Corona-Krise konfrontiert wurden. 

 

Vor COVID unverändert gute Finanzierungssituation 

 

Es zeigt sich, dass die Finanzierungssituation der Unternehmen in Deutschland bis zum Ausbruch der Corona-Krise unverändert gut war. Dazu haben die hohe Innenfinanzierungskraft, niedrige Zinsen und die Lockerung der Kreditrichtlinien der deutschen Banken beigetragen. Allerdings waren ebenfalls unverändert kleine Unternehmen deutlich häufiger von Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme betroffen als große Unternehmen. Strukturell bedingt niedrigere Bonitäten und Probleme, ausreichend Sicherheiten zu stellen, konzentrieren sich nach wie vor auf diese Unternehmen. Daraus resultieren Kreditablehnungen und unvorteilhafte Konditionen für die betroffenen Unternehmen. Die Ergebnisse im Einzelnen: 

 

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von Prof. Dr. Volker Römermann

 

Vorstand der Römermann Rechtsanwälte AG in Hannover

und Hamburg, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Beauftragter des Präsidiums in unserer Verbandsgruppe Wir Eigentümerunternehmer

für den Bereich Gesellschafts-

und Insolvenzrecht,

Staatliche Hilfen für Mittelstand in Corona-Krise kontraproduktiv ?

Die Bundesregierung hat im Angesicht der Auswirkungen der Corona-Krise weitgehende Neuregelungen beschlossen, die Unternehmen durch die Corona-Pandemie bringen sollen: leichterer Zugang zu Kurzarbeitergeld, Aussetzung der Insolvenzantragspflicht, schnellere Kreditund Bürgschaftsgewährung. Viele Unternehmen sehen darin eine Chance, die Krise wirtschaftlich zu überstehen und ihre Belegschaft zu halten. Wie zu erwarten hat ein regelrechter Boom auf die staatlichen Hilfsprogramme und finanziellen Hilfen eingesetzt. Vor allem das Thema »Kurzarbeit« spielt eine sehr große Rolle. 

 

Wie das ifo Institut meldet, waren im Juni 6,7 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland in Kurzarbeit gemeldet, in der Industrie waren dies zum Beispiel 33 %, in der Autobranche sogar 46 % und im Gastgewerbe 61 % der Beschäftigten. Auch die finanziellen Hilfen für Mittelständler werden massiv in Anspruch genommen. Die Förderbank KfW rechnet mit bis zu 100.000 Anträgen für die KfW-Kredite. Da das Thema so brisant ist, und viele Unternehmer sich der Fallstricke der Hilfen nicht ausreichend bewusst sind, haben wir einen Experten dazu befragt. 

Prof. Dr. Volker Römermann, Vorstand der Römermann Rechtsanwälte AG in Hannover und Hamburg, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Beauftragter des Präsidiums in unserer Verbandsgruppe Wir Eigentümerunternehmer für den Bereich Gesellschafts- und Insolvenzrecht, warnt aus Sicht seiner Erfahrungen jedoch davor, den staatlichen Hilfsmaßnahmen blind zu vertrauen. Dies könne schwerwiegende Konsequenzen für das Unternehmen und den Unternehmer haben.

 

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Deutsche Wirtschaft im Neustart

Mit dem Corona-shut down von großen Teilen der deutschen und internationalen Wirtschaft ist unsere Wirtschaft in den Monaten April, Mai und Juni in beispiellosem Ausmaß abgestürzt. Verglichen wurden die Zahlen mit der Weltwirtschaftskrise 1929. 

Die guten Nachrichten lauten aber jetzt: im Vergleich mit anderen Ländern und den Horrorprognosen über die Zahl der Erkrankten und die Schwere der Verläufe sind wir in Deutschland gut davon gekommen. Ein Grund zu Dankbarkeit. Und die Wirtschaft beginnt sich zu erholen, eine Erholung, die die Börsen nach dramatischen Abstürzen schon vorweg genommen haben.

„Die Corona-Pandemie wird voraussichtlich den stärksten Einbruch der deutschen Wirtschaft seit Bestehen der Bundesrepublik verursachen. Wir erwarten, dass jedoch ab dem Sommer eine Erholung einsetzt“, erklärte Prof. Lars Feld, der Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, des Sachverständigenrates der Bundesregierung. 

 

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